Trauercafé - Der offene Treff für Trauernde

  • Platz der Deutschen Einheit 7
  • 63065 Offenbach/Main
  • Telefon 069 800 87 998
  • Telefax 069 801 01 774
  • info@hospizoffenbach.de

Foto: Bernd Georg

 

Ab sofort, unter gleicher Adresse aber in größeren Räumlichkeiten

Wir freuen uns, unseren offenen Treff für Trauernde wieder aufnehmen zu können. Es stehen unter bekannter Adresse größere Räumlichkeiten zur Verfügung, sodas pro Person die geforderten 5 Quadratmeter Platz sichergestellt sind. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie eine vorherige telefonische Anmeldung zwingend erforderlich ist. Führen Sie bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung mit sich um sie bei Bedarf zur Hand zu haben. Die Ausgabe von Speisen und Getränken ist momentan leider nicht möglich. Eigene alkoholfreie Getränke können gerne mitgebracht werden.

Kontaktaufnahme ist möglich über das Büro der Ökumenischen Hospizbewegung Tel.: 069 - 800 87 998 oder per Email info@hospizoffenbach.de .

Wir freuen uns Sie wieder begrüßen zu können

„Lange saßen sie dort und hatten es schwer. Aber sie hatten es gemeinsam schwer, und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“ (Astrid Lindgren)

Damit ist anschaulich beschrieben, was das offene Treffen für Trauernde sein kann:

Einmal im Monat trifft man sich - ohne Formalitäten erledigen zu müssen - spontan zum Trauercafé, wie der Treff auch genannt wird, im Erdgeschoss des Caritashauses St. Josef, Eingang Kaiserstraße 69.

Teilnehmen kann jede Person, die um einen Angehörigen oder einen anderen Menschen trauert. Das Angebot ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Das Trauercafé dauert etwa zwei Stunden.

Organisiert und gestaltet wird der Treff durch ein Team von Trauerbegleitern bestehend aus Petra Hasse, Marianne Mitzel, Karin Wolpert, Jutta Sieling, Franziska Rosenau und Michi Gürtler.

Sie sorgen für eine wohltuende Form und eine gedeihliche Atmosphäre durch kleine Rituale, alltagstaugliche Impulse und vor allem ihr offenes Ohr. Das Trauercafé bietet Betroffenen einen Raum an Hilfe und Unterstützung. Es ist unerheblich, wie lange der Verlust zurückliegt und wie oft man am Trauercafé teilnimmt. Denn wie die eigene Handschrift bleibt das Trauern ganz individuell und unvorhersehbar. Trauern ist keine Krankheit. Trauern braucht Zeit.

Im Rahmen des Trauercafés haben Trauernde die Möglichkeit, von sich und ihren besonderen Umständen zu erzählen.

Hier wird ihnen zugehört

  • wenn ein bitterer Verlust schmerzlich zu betrauern ist
  • wenn Gefühle der Einsamkeit, Verzweiflung und Perspektivlosigkeit an ihren Kräften zehren
  • wenn das Leben sich ihnen als ungemein zerbrechlich zeigt
  • wenn ihr unaussprechbarer Schmerz einen Zeugen sucht?
  • wenn nichts mehr so, ist, wie es vorher war.

Das Trauercafé als Offener Treff für Trauernde ist getragen von der Überzeugung: „Trauern ist die Lösung, nicht das Problem!“ (Chris Paul)

Die Termine finden Sie hier